Feeds:
Beiträge
Kommentare

Ich bin umgezogen!

… und zwar mit meinem Blog. Die neue Adresse lautet: http://alexander.hirsche.eu – dort gibt es demnächst Neues!

Einfach mal abschalten!

Spielen statt Fernsehen – dazu will der TV-Sender „Nick“ seine Zuschauer bringen. Einen Tag lang schalten die Verantwortlichen das Programm ab. Quoteneinbußen fürchtet der Sender dennoch nicht.  Statt den Zeichentrickfiguren Spongebob, Jimmy Neutron oder Avatar soll an einem Tag in diesem Jahr lediglich die Aufforderung „Geht spielen oder trefft Freunde“ über den Bildschirm flimmern.

Zum Artikel auf jesus.de

So eine Aufforderung sollte unbedingt auch ab und zu bei Facebook & Co. laufen!

Jonathan albert herum.

Jonathan: Papa, guck mal!

Papa: Nein, ich esse lieber. Ich bin gleich fertig und du nicht!

Jonathan: Und? Dann darfst du nicht aufstehen, weil ich noch nicht fertig gegessen habe!

Dass ich das noch erleben durfte: Das ZDF-Magazin Frontal21 beleuchtet in einem knackigen Beitrag die Lage der Christen in der Türkei. Auslöser für den – nicht mehr ganz neuen – Film war die türkische Kritik an der Minarett-Entscheidung in der Schweiz.

Hier gibt es den Beitrag (noch) in der ZDF-Mediathek zu sehen.

Danke an Rolf K. für den Hinweis!

Hochzeitsbild von Freya Deichmann (links) mit Helmuth James Graf von Moltke

Freya und Helmuth James Graf von Moltke

Im Alter von 98 Jahren ist im US-Bundesstaat Vermont Freya Gräfin von Moltke gestorben. Mit ihrem Mann Helmuth James Graf von Moltke und anderen baute sie die Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“ auf, in der über eine deutsche Gesellschaft nach dem Ende der Nazis nachgedacht wurde. Während ihr Mann noch im Januar 1945 hingerichtet wurde, überlebte die promovierte Juristin den Naziterror und engagierte sich nach dem Krieg in der deutsch-polnischen und der gesamt-europäischen Verständigung. Seit 1960 lebte sie in den USA. Freya von Moltke war mir bisher als Briefempfängerin und spätere Witwe bekannt, weniger als Widerstandskämpferin. Möge diese mutige Frau viele andere inspirieren, heute denke ich auch an die mutigen Frauen im Iran.

Hier die gesamte Meldung auf Zeit Online und weitere Infos auf Wikipedia.

Helmuth James Graf von Moltke gehört schon länger zu meinen Helden. Seine „Letzten Briefe aus dem Gefängnis Tegel 1945“, die an Freya gerichtet sind, geben spannende Einblicke in das Innenleben eines Mannes, der aus religiösen und aus strategischen Überlegungen ein Attentat auf Hitler ablehnte, und nun tatsächlich nur für seine Überzeugungen und Überlegungen hingerichtet wurde. Gleichzeitig geben sie ein eindringliches Glaubenszeugnis dieses mutigen Mannes, der auch in der Todeszelle nicht seinen Sinn für Humor verloren hat:

„Das Schöne an dem so aufgezogenen Urteil ist folgendes: wir haben keine Gewalt anwenden wollen – ist festgestellt; wir haben keinen einzigen organisatorischen Schritt unternommen, mit keinem einzigen Mann über die Frage gesprochen, ob er einen Posten übernehmen wolle – ist festgestellt … Wir haben nur gedacht, und zwar eigentlich nur Delp, Gerstenmaier und ich … Und vor den Gedanken dieser drei einsamen Männer, den bloßen Gedanken, hat der N. S. eine solche Angst, dass er alles, was damit infiziert ist, ausrotten will. Wenn das nicht ein Kompliment ist.“ (Helmut James Graf von Moltke: Letzte Briefe, Berlin 1981, S. 62f.)

„Der entscheidende Satz [Freislers] in jener Verhandlung war: ‚Herr Graf, eines haben das Christentum und wir Nationalsozialisten gemeinsam, und nur das eine: Wir verlangen den ganzen Menschen.’ Ob er sich klar war, was er damit gesagt hat? Denk mal, wie wunderbar Gott dies sein unwürdiges Gefäß bereitet hat: in dem Augenblick, in dem die Gefahr bestand, dass ich in aktive Putschvorbereitung hineingezogen wurde … wurde ich rausgenommen, damit ich frei von jedem Zusammenhang mit der Gewaltanwendung bin und bleibe. … Dann hat er mich so gedemütigt, wie ich noch nie gedemütigt worden bin, so dass ich allen Stolz verlieren muss, so dass ich meine Sündhaftigkeit endlich nach 38 Jahren verstehe, so dass ich um seine Vergebung bitten, mich seiner Gnade anvertrauen lerne. … und dann wird dein Mann ausersehen, als Protestant vor allem wegen seiner Freundschaft mit Katholiken attackiert und verurteilt zu werden, und dadurch steht er vor Freisler nicht als Protestant, nicht als Großgrundbesitzer, nicht als Adeliger, nicht als Preuße, nicht als Deutscher … sondern als Christ und als gar nichts anderes.“ (Ebd., S. 77ff.)

Warum ich dann doch lieber „herkömmlich“ behandelt werden möchte:

Danke an David H.!

Beim Zubettbringen:

Jonathan: Das (neue Plüsch-)Schaf mag ich aber viel lieber, das ist so kuschelig!

Papa: Lieber als was? Was magst du nicht so gern?

Jonathan: Isaac, der sabbert immer!