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Posts Tagged ‘A Call to Spiritual Reformation’

Der kanadische Theologe Donald A. Carson schreibt über das Gebet:

If a boy asks his father for several things, all within the father’s power to give, the father may give him one of them right away, delay giving him another, decline to give him a third, set up a condition for a fourth. The child is not assured of receiving something because he has used the right incantantion: that would be magic. The father may decline to give something because he knows it is not in the child’s best interests. He may delay giving something else because he knows that so many requests from his young son are temporary and whimsical. He may also withhold something that he knows the child needs until the child asks for it in an appropriate way. But above all, the wise father is more interested in a relationship with his son than in merely giving him things. Giving him things constitutes part of that relationship but certainly not all of it. The father and son may enjoy simply going out for walks together. Often the son will talk with his father not to obtain something, or even to find out something, but simply because he likes to be with him.

(Wenn ein Sohn seinen Vater um mehrere Dinge bäte, die alle zu geben in der Macht des Vaters liegen, so könnte der Vater ihm eines sofort geben, ein anderes später, ein drittes verweigern, ein viertes an eine Bedingung knüpfen. Das Kind bekommt keine Gewissheit, zu empfangen, weil es die rechte Beschwörungsformel gebraucht hat – das wäre Magie. Der Vater könnte eine Bitte zurückweisen, weil ihre Erfüllung nicht im Interesse des Kindes wäre. Er könnte eine Erfüllung aufschieben, weil er weiß, wie viele Bitten seines Jungen flüchtig und launenhaft sind. Her könnte auch manches zurückhalten, wovon er weiß, dass das Kind es braucht, bis es lernt, auf rechte Weise darum zu bitten. Aber vor allem: Der weise Vater ist stärker an der Beziehung zu seinem Sohn interessiert als daran, ihm Dinge zu geben. Ihm Dinge zu geben, ist ein Teil dieser Beziehung – aber nicht mehr. Vater und Sohn werden es genießen, einfach gemeinsam spazieren zu gehen. Oft wird der Sohn das Gespräch mit dem Vater suchen – nicht um etwas zu erhalten oder um Informationen einzuholen, sondern einfach weil er es genießt, bei ihm zu sein.)

Aus Donald A. Carson: A Call to Spiritual Reformation: Priorities from Paul and His Prayers

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